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Saisonbeginn 2012 mit traditionellem Drei Königs Kegeln
Das traditionelle Drei Königs Kegeln am 06. Januar im Gasthaus unseres Mitglieds Georg Stimpfig in Wittelshofen war gut besucht. Bei Kaffee und Kuchen und guten Gesprächen vergingen die Stunden wie im Fluge. Es herrschte reger Kegelbetrieb um den Titel des Kegelkönigs. In mehreren Durchgängen konnten schließlich die Sieger ermittelt werden.
Zum Kegelkönig konnte Vorsitzender Günter Pomp Newcomer Manuel Endreß krönen. Das Gruppenbild zeigt die diesjährigen Sieger (von rechts):
1. Sieger Manuel Endreß
2. Sieger Leo Kastura
3. Sieger Hildegard Häfner
Den Trostpreis als jüngster Teilnehmer erhielt Leonhard Geiling.

Zwei auf einen Streich
Irsingen (po) - Die schöne Herbstwitterung der letzten Wochen hat die Flugsaison verlängert. Diese Wetterlage haben wir insbesondere für intensive Flugausbildung genutzt. Dank des Einsatzes der Vereinsfluglehrer Günter Pomp, Stefan Engruber und Thomas Maier konnten sich nun weitere zwei Flugschüler "frei" fliegen. Paul Roters (14 Jahre) und Nicola Blumrich (16 Jahre), beide aus Wassertrüdingen, starteten zu ihren ersten Soloflügen. Unser Ausbildungsleiter Günter Pomp war mit ihren Leistungen sehr zufrieden, bewältigten sie ihre Alleinflüge doch sehr souverän und sicher. Den schwierigsten Teil des Fluges, nämlich die Landung, meisterten sie ohne Probleme. Beide fanden über einen Schnupperkurs im April dieses Jahres gefallen am Segelflugsport und begannen bei uns mit der Ausbildung. Erst kürzlich legten sie die theoretische "A-Prüfung" ab, die u. a. Voraussetzung für erste Alleinflüge ist. Im Augenblick bereiten sie sich bei einem Theorielehrgang auf die theoretische Flugprüfung vor.
Natürlich haben wir, wie es bei den Segelfliegern guter Brauch ist, ihnen nach den Alleinflügen gehörig "den Hosenboden stramm gezogen", um das fliegerische Feingefühl für die Thermik zu wecken.
Die Fliegerkameraden gratulieren ganz herzlich zu den ersten Alleinflüge und wünschen weiterhin "Hals- und Beinbruch."

Die erfolgreichen Nachwuchspiloten des LSV: Nicola Blumrich und Paul Roters nach ihren Alleinflügen mit dem Ausbildungsflugzeug SF 34, unserem fliegerischen Arbeitstier (von links).
Erneuter Ausbildungserfolg beim Luftsportverein Irsingen/Hesselberg e. V.
Irsingen (po) - Während die wechselhafte Witterung der letzten Wochen keine großen Streckensegelflüge mehr zuließ, ging es in der Segelflugausbildung gut voran. So startete Thomas Hager aus Burk zu seinen ersten Alleinflügen. Nach Über-prüfung seines fliegerischen Könnens durch Vereinsfluglehrer Stefan Engruber - es muss immer ein zweiter Fluglehrer sein Einverständnis erteilen - durfte Thomas Hager zum ersten Mal alleine in die Luft. Mit dem ihm vertrauten Schulungsflugzeug SF 34 B startete er im Windenschlepp zu seinen ersten Alleinflügen. Bei diesen Flügen war er über Funk mit seinem Fluglehrer verbunden, um bei möglichen kritischen Situationen dem Schützling Ratschläge geben zu können. Dies war aber nicht nötig. Er meisterte die Flüge mit Bravour. Damit ist der erste Ausbildungsabschnitt auf dem Wege zur Segelfluglizenz abgeschlossen. Noch zwei weitere Ausbildungsabschnitte müssen nun durchlaufen werden, bis die theoretische und praktische Segelflugprüfung abgelegt und damit die Ausbildung beendet werden kann.
Die Fliegerkameraden gratulieren herzlich und wünschen dem neuen Alleinflieger weiterhin "Hals- und Beinbruck"

Ausbildungsleiter Günter Pomp (links) und Fluglehrer Stefan Engruber (rechts) freuen sich zusammen mit Thomas Hager über seine ersten Alleinflüge.
Erneut erfolgreicher Alleinflug
Irsingen (po) - Erneut hat sich aus der starken Flugschülergruppe des Luftsportverein Irsingen/Hesselberg (LSV) ein Flugschüler "frei" geflogen. Sven Bauer aus Wassertrüdingen, startete kürzlich zu seinen ersten Soloflügen, die er souverän mit dem Schulungs-doppelsitzer SF 34 B bewältigte. Sven Bauer fand über einen Schnupperkurs gefallen am Segelfliegen und begann seine Ausbildung im September 2010. Im Winterhalbjahr legte er die Prüfung zum Funksprechzeugnis und im Juli dieses Jahres die theoretische "A-Prüfung" erfolgreich ab. Wie bei den Segelfliegern guter Brauch, wurde ihm dafür gehörig der "Hosenboden stramm gezogen", um das fliegerische Feingefühl zu wecken. Diese mitunter schmerzhafte Prozedur versüßten ihm seine Fliegerkameraden schließlich mit einem Strauß Feld- und Wiesenblumen. Lieber Sven, deine Fliegerkameraden gratulieren zu diesem Erfolg sehr herzlich und wünschen dir weiterhin stets "Hals- und Beinbruch.

Stolz und auch erleichtert: Sven Bauer aus Wassertrüdingen nach seinen ersten Alleinflügen mit seinen Fluglehrern Stefan Engruber und Günter Pomp. Nicht auf dem Bild Thomas Maier der ebenfalls an der Ausbildung als Fluglehrer beteiligt war (von links).
Informationstafel am Flugplatz
Die ersten Arbeiten für eine neue Informationstafel am Flugplatz konnten Dank zahlreicher Helfer beendet werden. Zunächst waren Schleif- und Lackierarbeiten erforderlich, die von Christian, Holger und Philip vorgenommen wurden. Die Erd- und Betonierarbeiten erfolgten unter Mitwirkung unseres 2. und 3. Vorsitzenden Stefan und Achim sowie weiterer Helfer. Jetzt fehlt nur noch die Verglasung und Montage des eigentlichen Schaukastens. Der Schaukasten soll künftig Besucher und Wanderer über den Verein sowie den Segelflugsport informieren. Die Betreuung übernimmt unsere Jugendgruppe.
Wie das Foto zeigt, könnte die Informationstafel auch für andere Zwecke verwendet werden, aber dies ist natürlich nicht unsere Intension.

Vereinsausflug 2011 nach Nürnberg
Gute Organisation und ein interessantes Programm erwartete die Teilnehmer an unseren
diesjährigen Vereinsausflug am 12. März. Zur Abfahrt nach Nürnberg trafen sich am Bahnhof
in Gunzenhausen insgesamt 18 Flieger nebst Anhang. Kurzfristig mussten leider drei Mitglieder absagen.
Ohne Stress ging es mit der Bahn schnell nach Nürnberg, wo weitere Fliegerfreunde zur Reisegruppe stießen.
Im Cafe Lucas in der Fußgängerzone stärkten wir uns für die nächsten Stunden.
Mit der U-Bahn fuhren wir anschließend Richtung Justizpalast in die Bärenschanzstraße um dort das
"Memorium Nürnberger Prozesse" anzuschauen. Mit dieser Ausstellung am Ort des Internationalen Militärtribunals
gegen die Hauptkriegs-verbrecher des NS-Regimes wird der weltberühmte Saal 600 des Nürnberger
Justizgebäudes erschlossen. Die Dokumentation erläutert Vorgeschichte, Verlauf und Folgen des
internationalen Strafverfahrens, bei dem sich erstmals Individuen wegen ihrer Verbrechen gegen das
Völkerrecht zu verantworten hatten. Eine interessante Ausstellung, die zu empfehlen ist.
Anschließend ging es mit der U-Bahn zurück zur Lorenzkirche und zu Fuß zum Albrecht-Dürer-Platz,
von dem aus wir die Nürnberger Unterwelt, die bekannten Felsengänge, mit einem Führer erkundeten.
Die Felsengänge entstanden, beginnend im Mittelalter, als ein über mehrere Stockwerke reichendes
Gänge- und Kellersystem. Außerdem wurden im Burgberg unterirdische Kasematten und die Lochwasserleitung
(erste Wasserversorgung Nürnbergs) angelegt. Wurden sie im Mittelalter vor allem als Kühlräume für Bier
genutzt, retteten sie eine Vielzahl von Nürnberger Bürgern vor den Bombenangriffen der Alliierten im
Zweiten Weltkrieg. Natürlich waren sie zu dieser Zeit für diese Nutzung entsprechend ausgebaut worden.
Die Gänge boten Platz für 20-25.000 Personen, waren aber beim schwersten Luftangriff am 02. Januar1945
mit 35-40.000 Personen belegt.
Von den vielen Eindrücken hungrig geworden, stärkten wir uns beim "Bratwurst-Röslein" im Herzen der
Nürnberger Altstadt mit regionaler Küche. Hier stießen weitere Vereinsmitglieder zu unserer Gruppe,
die dadurch auf 25 Teilnehmer anstieg. Nach einem gemütlichen Ausklang brachen wir zum Hauptbahnhof auf,
um mit der Bahn - Bayernticket macht's möglich - zu unserem Ausgangsort zurück zu fahren. Ein schöner
und erlebnisreicher Ausflug ging damit zu Ende.
Abschließend im Namen der Teilnehmer noch ein Dankeschön an unseren Jugendleiter Philip Repscher
für seine Vorarbeit und die gute Organisation.
Günter Pomp

Die Teilnehmer am diesjährigen Vereinsausflug vor dem Albrecht-Dürer-Denkmal in der Nürnberger Altstadt. Hier befindet sich auch der Einstieg in die Felsengänge.
Segelflieger legen Funkprüfung ab
Irsingen (po) - Einen weiteren Meilenstein in ihrer Ausbildung zum Segelflieger erreichten
kürzlich neun Flugschüler des Luftsportvereins Irsingen/Hesselberg (LSV) und der
Sportfliegergruppe Crailsheim mit der erfolgreich abgelegten Prüfung zum Beschränkt
gültigen Funksprechzeugnis II (BZF II). Dieser, von der Bundesnetzagentur
ausgestellte Ausweis berechtigt nach erfolgreich abgelegter theoretischer und praktischer Prüfung zur
Ausübung des Funksprechverkehrs an Bord eines Luftfahrzeuges oder an einer
Bodenfunkstelle der Luftfahrt. Das Funksprechzeugnis ist Voraussetzung für den Erwerb
des Flugscheines. Alle Flugschüler nahmen an einem gemeinsamen Vorbereitungskurs
der beiden Vereine am Crailsheimer Segelfluggelände in Weipertshofen teil, der sie auf die
Prüfung durch professionelle Fluglotsen bei der Bundesnetzagentur in Reutlingen
vorbereiten sollte.
Dieser Kurs markiert die erste Zusammenarbeit in der Ausbildung von Segelflugschülern
über die Landesgrenzen hinweg. Freundschaftliche Kontakte zu den Crailsheimer
Segelfliegern gibt es am Hesselberg schon seit langem und die gemeinsame
Theorieausbildung stellt eine effiziente Möglichkeit dar, die immer knapper werdenden
personellen Ressourcen in den Luftsportvereinen effizient zu nutzen. Der Kurs wurde von
den Crailsheimer Fluglehrern Martin Borkmann, Florian Blobel und Funksprechausbilder
Max Schust geleitet. Wegen des Erfolges ist ein weiterer gemeinsamer Vorbereitungskurs,
diesmal zur theoretischen Luftfahrerscheinprüfung, schon in Vorbereitung.
In den beiden Vereinen wird der restliche Winter nun dazu genutzt, die Flugzeuge und das
Flugplatzgerät in den Vereinswerkstätten auf die nächste Saison vorzubereiten und die
schon sehnsüchtig erwartete Flugsaison 2011 zu planen.

Die erfolgreichen Flugschüler und ihre Lehrer: Fluglehrer Martin Borkmann, Achim Turinsky (LSV), Christian Bauer, Sven Bauer (beide LSV), Stefan Jaudas, Thomas Götz (LSV), Jürgen Häfele, Patrick Stuer, Max Häfele und Funksprechausbilder Max Schust (v.l.n.r.)
Erfolgreiche Vereinsausbildung zeigt ihre Früchte
Fluglehrerteam und Vereinskameraden gratulieren folgenden Vereinsmitgliedern ganz
herzlich zu deren Ausbildungserfolgen und wünschen ihnen weiterhin „Hals- u. Beinbruch“:
Philip Repscher (06.09.10)
Nachdem Philip in dieser Saison schon die theoretische Prüfung für die Motorseglerlizenz mit Erfolg abgelegt hat, stand als nächstes Ziel die praktische Prüfung an. Zuvor mussten noch etliche der vorgeschriebenen Flugübungen mit Fluglehrer absolviert und die erforderlichen Überlandflüge mit und ohne Lehrer durchgeführt werden. Die Strecken-flugeinweisung übernahm unser Ausbildungsleiter. Die Flugstrecke umfasste rund 317 Kilometer und führte von Irsingen zum Flugplatz Mainbullau und über den Verkehrsflughafen Nürnberg zurück nach Irsingen. Der An- und Abflug zu bzw. von einem Verkehrsflughafen ist für einen Piloten immer etwas besonderes, weil es ja nicht alltäglich vorkommt. Philip meisterte den erforderlichen Funkverkehr sowie die Flughafenprozeduren einwandfrei. Wenige Wochen später holte er den vorgeschriebenen Alleinflug auf der gleichen Strecke nach. Nachdem die Ausbildung komplett abgeschlossen war, stand der praktischen Prüfung durch das Luftamt Nordbayern nichts mehr im Wege. Mit Prüfer Klaus Spiech startete er vom Flugplatz Burg Feuerstein aus zu seinem einstündigen Prüfungsflug, den er mit Bravour bestand.

Maria Schneider (12.09.10)
Maria hat in der Saison 2010 die Ausbildung zur Windenfahrerin erfolgreich abgeschlossen. Nach über 100 Windenstarts an 12 unterschiedlichen Betriebstagen konnte Ausbildungsleiter Günter Pomp bestätigen, dass sie im Rahmen der Ausbildung die erforderlichen und not-wendigen Fähigkeiten und Kenntnisse für diesen verantwortungsvollen Posten sich erworben hat. Nach Eva Siegel ist sie nun die zweite Windenfahrerin im Verein, was einmal mehr be-weist, dass Frauen auch die Technik beherrschen können, das Feingefühl, welches gute Windenfahrer auszeichnet, haben sie ohnehin.

Michael Krannich (22.10.10)
Unser fliegender Metzgermeister konnte Ende September seine Ausbildung mit der praktischen Segelflugprüfung krönen. Nachdem ihm im August der erforderliche Streckenflug gelungen war, wurden die restlichen Wochen von unseren Fluglehrern genutzt, ihn auf die Prüfungsflüge vorzubereiten. Wegen ungünstiger Wetterbedingungen musste die Prüfung wiederholt verschoben und schließlich werktags an einem Freitag stattfinden. Hier nochmals ein besonderes Dankeschön an die Kameraden, die durch ihre Mithilfe die Prüfung ermög-lichten. Prüfer Hubertus Steinerstauch flog mit eigener Maschine von Coburg ein und nahm die Prüfung ab. Da der Seitengleitflug (im Fliegerjargon auch Slip genannt) nicht immer funktionierte, musste Michael vier Prüfungsflüge absolvieren. Die praktische Segelflugprüfung hat er dennoch bestanden.

Achim Turinsky (31.10.10)
Kurz vor Saisonende hat Achim nach 80 Windenstarts seine ersten Alleinflüge geschafft und die A-Prüfung abgelegt. Als sog. „Schnupperer“ hat er im Frühjahr die ersten Kontakte zum Segelfliegen und unserem Verein geknüpft und sich für eine Segelflugausbildung bei uns entschieden. Seine ständige Präsenz und besonders der Einsatz unseres „Jungflug-lehrers“ Stefan Engruber (beide stammen aus Schobdach bei Wassertrüdingen) haben ihn in sechs Monaten fliegerisch soweit gebracht. Nach schriftlicher Beantwortung von 20 Theoriefragen für die A-Prüfung und dem erforderlichen Überprüfungsflug gab Ausbildungsleiter Günter Pomp grünes Licht für den ersten Alleinflug. Seine drei Alleinflüge meisterte Achim souverän und ohne Beanstandungen. Nach alter Fliegersitte zogen ihm die anwesenden Fliegerkameraden gehörig den „Hosenboden stramm“, weil das Feingefühl eines Segelfliegers für die Thermik angeblich im Hinterteil sitzt und durch diese Prozedur geweckt werden soll.

Deutsche Segelflugmeisterschaften der Frauen in Zwickau
Wir gratulieren unserer derzeit jüngsten Nachwuchspilotin Maria Schneider zu ihrem
Abschneiden bei der Deutschen Meisterschaft im Segelflug der Frauen (Clubklasse)
in Zwickau. In einem starken Teilnehmerinnenfeld – es gingen immerhin Pilotinnen
der Nationalmannschaft, mehrfache Deutsche Meisterinnen und Vizewelt-
meisterinnen an den Start – erflog sie sich auf der vereinseigenen LS 4b immerhin
einen beachtlichen 13. Platz bei 20 Teilnehmerinnen. Es hätte wohl auch zu einem
10. Gesamtplatz gereicht, wäre ihr nicht am zweiten Wertungstag beim Abflug ein
bedauerlicher Fehler unterlaufen, der ihr – obwohl sie die Tagesaufgabe, eine 152
km Racing Task, gut bewältigte – null Punkte in der Tageswertung einbrachte.
Diesen Punkterückstand konnte sie bei den restlichen Wertungsflügen nicht mehr
wett machen.
Die Deutsche Frauenmeisterschaften vom 16. – 28. August in Zwickau litten stark
unter dem sehr wechselhaften Wetter mit teilweise schwierigen Bedingungen. In
dieser Zeit konnten lediglich vier Wertungsflüge absolviert werden. Vier Wertungs-
tage sind nach den Wettbewerbsregeln das Minimum, um eine Deutschen Meisterin
zu ermitteln. Auch die Trainingswoche vor der Meisterschaft lies nur einen Flug zu,
dann versank der Flugplatz Zwickau zeitweise „in den Fluten“.
Eines bestätigte Maria im Gespräch: „Die Teilnahme in Zwickau hat nicht nur meinen
fliegerischen Horizont erweitert sondern auch eine Menge neue fliegerische
Erfahrungen gebracht. Schon alleine deswegen hat sich der Aufwand gelohnt.“
Susanne Drost die ebenfalls mit einer gecharterten LS 4 in der Clubklasse startete,
erreichte leider nur den vorletzten Platz im Klassement. Frühe Außenlandungen
machten die Chance auf eine bessere Platzierung zu Nichte. Aber auch für sie gilt
sicher, ihren fliegerischen Erfahrungshorizont erweitert zu haben.
Weitere Informationen über die DM der Frauen unter: http://dm2010.acz.de/

Maria Schneider im Cockpit unserer LS 4b vor dem Start zu einem Wertungsflug. Daneben Markus Schröder, der – neben Wolfgang Drost – als Helfer bei der Frauen-DM fungierte.
Kapriolen und Loopings
Der Bericht aus der Fränkischen Landeszeitung vom 03. August 2010 über das Fliegerfest
zum Download...
Kapriolen und Loopings (PDF)
Herzliche Glückwünsche zu bestanden Flugprüfungen
In der noch recht jungen Flugsaison 2010 gibt es schon die ersten Erfolge. Den Anfang
machte unser „Jungfluglehrer“ Stefan Engruber, der am 16. Mai bei Gruppenfluglehrer Karl
Kölle in Eichstätt seinen praktischen Prüfungsflug als Fluglehrer für Motorsegler erfolgreich
abgelegt hat. Nachdem er die erforderlichen Methodikflüge vom Fluglehrersitz aus zur
vollsten Zufriedenheit unseres Vereinsausbildungsleiters Günter Pomp absolviert hatte, flog
er nach Eichstätt um sich der Abschlussüberprüfung zu unterziehen. Somit kann Stefan nun
auch seine Fluglehrerkenntnisse auf Reisemotorseglern vermitteln.
Ebenfalls mit Erfolg hat Philipp Fröhling seine Ausbildung zum „Luftsportgeräteführer“, wie es
amtlich heißt, beendet. Am Pfingstmontag startete er auf seinem UL „Breezer“ mit
Ausbildungsleiter Günter Pomp – er darf in der UL-Ausbildung sowohl die theoretische als
auch praktische Prüfung abnehmen – zu seinem Checkflug. Nach einem einstündigen
Überprüfungsflug mit Kleinnavigationsaufgaben sowie diversen Flug- und Landeübungen
war Günter sehr zufrieden mit seinem Schützling und gratulierte herzlich zur bestandenen
Prüfung. Nachdem die „Breezer“ in einer privaten Haltergemeinschaft betrieben wird, zu der
auch unser Fluglehrer Thomas Maier gehört, lag auf ihm die Hauptlast der Ausbildungsflüge.

Der „frischgebackene“ Motorsegler-Fluglehrer Stefan Engruber mit Flugschülerin
Sylvia Wagner. So macht Fluglehrer sein Spaß (von links).

Glücklicher Ultraleichtpilot Philipp Fröhling eingerahmt von seinen Ausbildern Günter Pomp
und Thomas Maier (von links).
Ehrungen anlässlich Jahreshauptversammlung am 20. Februar 2010
Eine besondere Ehrung wurde unserem langjährigen Kassier Uwe Lorenz zu teil. Erster Vorsitzender
Günter Pomp konnte ihm die Silberne Ehrennadel des Luftsport-Verbandes Bayern überreichen. In
seiner Laudatio hob der Vorsitzende besonders die Einsatzbereit¬schaft und das Engagement von
Uwe Lorenz hervor. Nicht nur dass er bereits in der vierten Wahlperiode als Vereinskassier
fungiert, ist er darüber hinaus als Werkstattleiter, Flugleiter und Windenfahrer sowie
„Mädchen für Alles“ zum Wohle des Vereins tätig. Mit der privaten Beschaffung einer Ka-7 und
unentgeltlicher Überlassung bei einem längeren Ausfall des Vereinsdoppelsitzers, hat er dem
Verein aus einer misslichen Situation sehr geholfen.
Aus den Händen von Karl-Heinz Durst, dem Stifter des Jugendpokals, erhielt Maria Schneider diese
Auszeichnung für ihre erfolgreichen Leistungen im Streckensegelflug. Maria Schneider hat erst im
Juli 2009 ihre praktische Segelflugprüfung abgelegt und sich anschließend intensiv dem Streckenflug
gewidmet. Auf ihrem Lieblingsflugzeug „Club Astir“ hat sie in kürzester Zeit rd. 1.300
Streckenflugkilometer gesammelt. In der Hauptkonkurrenz der Club- und Doppelsitzerklasse konnte
sie sich bei 867 Teilnehmern in Bayern einen guten 197. Platz erfliegen. In der Juniorenwertung
der Clubklasse (Bayern) flog sie auf einen sehr guten 36. Platz bei 143 Teilnehmern.
Mit dem Pokal ist ein kleiner Geldpreis verbunden, den der Stifter heuer deutlich nach oben
aufgestockt hat.
Die Geehrten mit dem 1. Vorsitzenden und dem Stifter des Jugendpokals (v.l.n.r.)
Saisonbeginn 2010 mit traditionellem Drei Königs Kegeln
Das traditionelle Drei Königs Kegeln am 06. Januar im Gasthaus unseres Mitglieds Georg Stimpfig in Wittelshofen war sehr gut besucht.
Es herrschte somit reger Kegelbetrieb. In mehreren Durchgängen wurden die Sieger ermittelt, die sich auf dem Gruppenbild wieder finden:
1. Sieger Sieglinde Förster
2. Sieger Philip Repscher
3. Sieger Heinz Engruber
Den Trostpreis als jüngster Teilnehmer erhielt Leonhard Geiling.
Das Bild zeigt von links Philip Repscher, Sieglinde Förster, Heinz Engruber mit Enkel und im Vordergrund Leonhard Geiling.
Erfolgreicher Alleinflug mit dem Motorsegler
Gerade noch rechtzeitig zum Saisonende konnte unser Vereinsjugendleiter Philip Repscher
noch zu seinen ersten Alleinflügen auf dem Motorsegler starten. Nach Erteilung seiner
Segelfluglizenz im August dieses Jahres begann Philip sogleich mit der Ausbildung zum
Motorseglerführer. Schon in der Segelflugausbildung hatte er in vielen Lehrerflügen auf dem
Motorsegler die Grundfertigkeiten erlernt, so dass die eigentliche Ausbildung zügig von
statten gehen konnte. Nach nochmaliger Überprüfung gab Vereinsausbildungsleiter Günter Pomp
schließlich sein okay zum Alleinflug. Die Alleinflüge selbst spulte Philip schon fast wie
ein Routinier ab, vor allem die Starts und Landungen beherrschte er einwandfrei.
Vereinsausbildungsleiter und das ganze Fluglehrerteam sowie die Vereinskameraden
gratulieren hierzu herzlich und wünschen ihm für die weiteren Ausbildungsschritte viel Erfolg.
In der Zwischenzeit hat mit Maria Schneider eine weitere Nachwuchspilotin mit der Motor-
seglerausbildung begonnen. Komplettiert wird das Flugschülerteam durch Wolfgang Drost,
der als Segelflieger nun auch das motorisierte Fliegen entdeckt hat. Für die Auslastung
unseres Rotax-Falken ist dies nur zu begrüßen, da in den letzten Jahren altersbedingt einige
Motorsegler-Piloten ihre aktive Laufbahn beendet haben.
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